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Aus den Karpaten

Strigoi, Moroi und die Toten, die nicht ruhen

Die rumänische Folklore hinter den Karpaten-Chroniken – und die Wurzel des Vampir-Mythos.

Lange bevor Bram Stoker seinen Grafen nach Transsilvanien setzte, kannten die Menschen der Karpaten ihre eigenen Untoten: strigoi und moroi. Sie sind die Wurzel des Vampir-Mythos – und viel älter.

Strigoi – die Rufenden

Das Wort strigoi stammt vom lateinischen strix (Nachtvogel, Hexe) und ist mit dem Verb a striga verwandt: rufen, schreien. Man unterscheidet den strigoi viu (den lebenden) und den gefürchteten strigoi mort – den Toten, der das Grab verlässt.

Moroi – der Atem, der Kraft zieht

Der moroi ist eng verwandt: das Phantom eines Verstorbenen, das den Lebenden Kraft entzieht. Sein Name wird auf das altslawische mora zurückgeführt – den Albtraum. Ob stafii, strigoi oder moroi: allen liegt derselbe Gedanke zugrunde – der Tod ist keine sichere Grenze, etwas kehrt zurück und ruft. Genau davon handeln die Karpaten-Chroniken.

Die Karpaten-Chroniken von Corben Vale erzählen genau solche Geschichten – nach wahren Begebenheiten. „Das Dorf der Erhängten“ und „Stafii“ erscheinen am 15. Oktober 2026 in sieben Sprachen.

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