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Aus den Karpaten

Stafii – die Geister, von denen die Karpaten schweigen

Was bedeutet „Stafii“? Das Wort ist rumänisch, uralt und der Namensgeber des zweiten Bandes der Karpaten-Chroniken.

„Stafii“ ist kein erfundener Titel. Im Rumänischen ist es ein alltägliches und zugleich unheimliches Wort: Der Singular lautet stafie, die Mehrzahl stafii – Geister, Gespenster, die Toten, die nicht dort bleiben, wohin man sie gelegt hat.

Woher das Wort kommt

In rumänischen Wörterbüchern steht stafie neben fantomă (Phantom) und moroi. Es meint die Erscheinung eines Verstorbenen – weniger der blutrünstige Untote der Filme als das, was zurückkehrt und bleibt: eine Stimme, ein Schatten am Fenster, ein Klopfen, hinter dem niemand steht.

Warum ein Dorf schweigt

Am Fuß der Karpaten spricht man solche Namen nicht laut aus – wer einen Geist beim Namen nennt, ruft ihn. Dazu gehört eine Regel: Ruft dich nachts eine Stimme, antworte nicht. Die stafii sind verwandt mit den Strigoi und Moroi, den Toten, die nicht ruhen. Genau davon erzählen die Karpaten-Chroniken.

Die Karpaten-Chroniken von Corben Vale erzählen genau solche Geschichten – nach wahren Begebenheiten. „Das Dorf der Erhängten“ und „Stafii“ erscheinen am 15. Oktober 2026 in sieben Sprachen.

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