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Aus den Karpaten

Wer antwortet, ist verloren

Ein Aberglaube aus den Karpaten – und die zweite Regel, die in „Stafii“ über Leben und Verlust entscheidet.

In den Karpaten gibt es eine Regel, die Kinder früh lernen und Erwachsene nie vergessen: Ruft dich nachts eine Stimme beim Namen, dreh dich nicht um und antworte nicht.

Woher der Aberglaube kommt

Wer nachts seinen Namen hört und niemanden dahinter sieht, hört – so der Glaube – keine Menschen, sondern die Stimmen der Toten. Wer sich umdreht oder antwortet, nimmt ihren Besuch an. Und ein angenommener Besuch lässt sich nicht zurücknehmen.

Warum gerade der Name

Der Name ist im Volksglauben kein Etikett, sondern ein Griff: Wer ihn ausspricht, hat Macht über den Gerufenen. Deshalb rufen die Stafii beim Namen – und deshalb ist das Wort für den Untoten, strigoi, mit a striga verwandt: rufen, schreien. In „Stafii“ wartet Florica vierzig Jahre auf eine Stimme, der sie einmal geantwortet hat. Mehr dazu in den Karpaten-Chroniken.

Die Karpaten-Chroniken von Corben Vale erzählen genau solche Geschichten – nach wahren Begebenheiten. „Das Dorf der Erhängten“ und „Stafii“ erscheinen am 15. Oktober 2026 in sieben Sprachen.

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